| 1882 | Karl Bergfeld gründet seinen eigenen Landwirtschaftsbetrieb | |
| 1903 | Der Beginn als Gartenbaubetrieb. Bau des ersten Gewächshauses. 31.03.1903 erste Anzeigen in der lokalen Presse mit Angeboten der eigenen Produktion. 15.08.1903 weist eine Annonce auf die Anfertigung von Kränzen hin. ![]() |
|
| 1908 | Der Betrieb firmiert unter dem Namen "Kunst &
Handelsgärtnerei von Karl Bergfeld". Zum Sortiment zählen Stauden, Gehölze, Pflanzen, Gemüsejungpflanzen u. v. m. |
![]() |
| 1928 | Nach dem Tod von Karl Bergfeld übernimmt der Sohn Fritz Bergfeld den Betrieb. Der Betrieb firmiert nun unter den Namen "Fritz Bergfeld Gartenbaubetrieb". | |
| 1936 | Bau eines weiteren Gewächshauses. Anerkennung als Ausbildungsbetrieb. Das Absatzgebiet erstreckt sich von Sankt Andreasberg im Harz, über Bad Harzburg, Goslar bis nach Wolfenbüttel. In Wernigerode wird die Ware auf dem Wochenmarkt und im Betrieb verkauft. | |
| 1941 | Bau eines weiteren Gewächshauses. Der Betrieb wird verpflichtet Gemüse zur Volksversorgung anzubauen und wird als kriegswichtig eingestuft. | |
| 1944 |
Der RückschlagEin Bombenangriff auf Wernigerode im Februar 1944 zerstört den gesamten Betrieb. Glasflächen, Heizanlage und Materiallager fallen diesem Angriff zum Opfer. Mit der Unterstützung von Kollegen, Betrieben und Behörden kann die Produktion jedoch bald wieder aufgenommen werden. |
|
| 1946 | Durch SMAD Befehl 124 erfolgt die zwangsweise Enteignung des Betriebes. Fritz Bergfeld kann als Betriebsleiter weiterarbeiten. Unter Auflagen wird vorwiegend Gemüse produziert. | |
| 1948 | Rückkehr von Helmut Bergfeld aus der
Gefangenschaft. Auf Beschluß der Provinzregierung erfolgt die
uneingeschränkte Rückübertragung des Betriebes in das Eigentum von Fritz
Bergfeld. Neubau eines modernen Heizhauses und weiterer Gewächshäuser. |
![]() ![]() ![]() |
| 1950 | Erschließung neuer Absatzmärkte durch Teilnahme an einer Leistungsschau in Quedlinburg und an der 1. Gartenbau-Ausstellung in Leipzig-Markkleeberg, wo 1. Preise erreicht werden. | |
| 1953 | 50 jähriges Bestehen des Betriebes. Die Produkte werden in allen Teile des Landes versandt. | |
| 1956 | Erste Versuche der Zwangskollektivierung, scheitern am Widerstand von Fritz und Helmut Bergfeld. Fritz Bergfeld verstirbt noch in diesem Jahr. Helmut Bergfeld übernimmt die Gärtnerei als Betriebsleiter. | |
| 1957 | Teilnahme an der Gartenbau-Ausstellung in Leipzig-Markkleeberg und Auszeichnungen mit Gold, Silber und Bronzemedaillien für die Kultur von Farnen, Rex-Begonien und Primula obconica. | |
| 1958 | Neubau eines weiteren Gewächshauses, damit stehen für die Produktion 1000 qm Glasfläche zur Verfügung. | |
| 1971 | Helmut Bergfeld wird nach dem Tod seiner Mutter Inhaber des Betriebes. Die Gewächshausfläche beträgt nun 1400 qm. Produziert werden Grünpflanzen, Jungpflanzen, Schnittblumen und blühende Topfpflanzen. Die Spezialkultur des Betriebes sind Orchideen, die auf 400 qm angebaut werden. | |
| 1978 | 75 jähriges Bestehen der Gärtnerei. Wolfgang Bergfeld tritt nach dem Studium als Gartenbauingenieur in den Betrieb ein. Die Produktionsfläche unter Glas erhöht sich durch Neubau von Gewächshäusern auf 1600 qm. | |
| 1989 | Die schlechte materielle Versorgung erreicht in diesem Jahr ihren Tiefpunkt. Kohle und andere Materialien sind rationiert. Die Produktion als Privatbetrieb wir immer schwieriger. | |
| 1990 | Eine moderne Ölfeuerungsanlage wird
eingebaut. Am 01.06.1990 übernimmt Wolfgang Bergfeld den Betrieb als Pächter. Der Betrieb firmiert nun unter dem Namen "Gärtnerei Bergfeld". Mit der Währungsreform kommen die Probleme im Absatz von eigenen Produkten. Neue Anbieter erscheinen auf dem Markt. |
|
| 1991 | Bau einer modernen Verkaufseinrichtung in
der Gärtnerei. Die Produktion von Grünpflanzen und Orchideen kommt völlig
zum Erliegen, da der Absatz fehlt. Dienstleistung ist der Ausweg. Der Betrieb wird zur Friedhofsgärtnerei mit Endverkauf. Die Produktion wird umgestellt und dem Bedarf des Friedhofs angepaßt. Bau einer Verkaufseinrichtung am Städtischen Friedhof. Erste Grabpflegeverträge werden abgeschlossen. |
|
| 1992 | Nach 50 Jahren wird der Markthandel auf dem
neu etablierten Wochenmarkt wieder aufgenommen. Erste Anfänge der Gemüseproduktion. Der Betrieb wird Vertragsgärtnerei der Treuhandstelle für Dauergrabpflege Niedersachsen in Hannover. |
|
| 1995 | Bedingt durch einen guten Absatz von eigenem
Gemüse wird die Produktion erweitert. Kooperation mit Kollegen aus dem
Umland helfen das Sortiment zu ergänzen. Der Dienstleistungssektor wird durch
die Mitgliedschaft in der Fleurop erweitert. Beginn mit der Ausbildung von Friedhofsgärtnern. |
|
| 1999 | Die 5. Generation beginnt mit
Sebastian Bergfeld ihr Wirken im Betrieb. Ein Zusatz kommt zum Firmennamen: "Gärtnerei Bergfeld - Friedhofsgärtnerei und Blumenfachgeschäft". Ein umfangreiches Dienstleistungsangebot prägt neben der eigenen Produktion den Betrieb, angefangen von der Trauerfloristik, Blumenlieferservice, Hochzeitsfloristik, Innenraumbegrünung, Innenraumpflege, Fleurop-Dienst bis hin zur Friedhofsgärtnerei mit all ihren Angeboten. |
![]() |
| 2003 | 100 jähriges Bestehen der "Gärtnerei Bergfeld". | |